11.01.2020 15. Interdisziplinäres Symposium in Leipzig

Epikutane Immuntherapie (EPIT) bei Erdnuss-Allergie

Bis dato werden im Verlauf einer Hyposensibilisierung (Allergieimpfung) Allergen-Konzentrate entweder über die Mundschleimhaut (sublinguale spezifische Immuntherapie SLIT) oder per Injektion unter die Haut des Allergikers gespritzt.

Mit Hilfe eines regelmäßig auszutauschenden Haut-Pflasters (Peanut Epicutaneous Immunotherapy (EPIT)) können Erdnuss-Allergiker behandelt werden. Die auf den Patch aufgetragenen Erdnuss-Protein-Allergene diffundieren dann durch die Haut in die Blutbahn des Patienten und regen im Körper den vom Immunsystem angeregten Prozess der angestrebten Hyposensibilisierung an. Diese innovative Anwendung der aus den Erdnüssen extrahierten Allergene eignet sich besonders gut für kleine Kinder und Erwachsene Spritzen-Phobiker, die bisher mit den herkömmlichen Therapiemethoden kaum zu behandeln waren.

Neben vielen anderen relevanten Themen blieb noch genügend Zeit zum Erfahrungsaustausch mit ehemaligen Kommilitonen und überregional angesehenen Experten, wie z.B. mit Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Seyfarth (pneumologie.uniklinikum-leipzig.de/…)

Mehr Informationen: www.gesundheitsnetz-leipzig.de/…