Vor Praxisbesuch unbedingt anrufen
Nicht dringliche Untersuchungen und Behandlungen werden verschoben

Liebe Patientinnen und Patienten, wir Fachärzte sind selbstverständlich - gerade jetzt - für Sie da! Dennoch werden wir ab sofort planbare Operationen und nicht dringende Untersuchungen (z.B. Vorsorge) verschieben. Wir werden Sie primär telefonisch beraten, um dann im Einzelfall zu entscheiden, ob ein Besuch in der Praxis zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich unbedingt erforderlich ist.
Bitte rufen Sie daher möglichst an, bevor Sie zu uns kommen! Bitte rufen Sie ebenso an, bevor Sie unsere Praxis ohne Aufforderung betreten. Wir alle möchten unserer Verantwortung gerecht werden und unnötige persönliche Kontakte vermeiden, im Interesse aller, und auch Ihrer selbst.
Wenn jetzt alle verantwortungsbewusst, besonnen und klug handeln, wird es uns gelingen, eine unter Umständen sehr schnelle Ansteckung vieler Menschen zu verzögern. Das ist unser derzeit vorrangiges Ziel!
Info der Landesärztekammer Sachsen (PDF 97 KB)

Lesen Sie dazu bitte unseren Beitrag zu den Maßnahmen der Kassenärztlichen Vereiningung und Landesärztekammer Sachsen zur Corona-Prävention

ClickDoc Videosprechstunde Dr. Woltersdorf

Dichotischer Diskriminationstest

Dichotischer Diskriminationstest nach Feldmann

Das Testprinzip des dichotischen Hörversuchs besteht darin, beiden Ohren gleichzeitig (simultan) verschiedene akustische Signale zur Verarbeitung anzubieten. Beim normalen zweiohrigen Hören arbeiten beide Ohren zusammen, und die Schalleindrücke beider Seiten werden hierdurch zu einer einzigen Wahrnehmung verschmolzen.

Beim dichotischen Hörtest wird im Gegensatz hierzu jedes Ohr – und damit die ihm zugeordnete Hörbahn bis zu den corticalen Rindenfeldern – gezwungen, für sich selbständig zu arbeiten und sich nach Möglichkeit von der Gegenseite zu isolieren. Das bietet die Möglichkeit, beide Hörbahnen getrennt zu untersuchen.

Der dichotische Hörtest stellt dem Ohr eine Aufgabe, die in dieser Form der natürlichen Umwelt nicht vorkommt. Die Tatsache, dass sie von Normalen (auch von Kindern) ohne Übung sofort und spielend leicht bewältigt wird, beweist aber, dass sie zentralnervöse Schaltmechanismen beansprucht, die auch im täglichen Leben beim beidohrigem Hören ständig trainiert werden.